Jensen & Doering – Ihr Ansprechpartner für Immobilien in Kiel

Jensen & Doering – Ihr Ansprechpartner für Immobilien in Kiel

Ganz egal, ob Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen, ein Objekt zur Miete oder zum Kauf suchen; unser Team aus Immobilienmaklern, Bausachverständigen und Wertgutachtern steht Ihnen zur Seite. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Wünsche in Kiel erfüllen! 

Hoch im Norden bestens Beraten: Jensen & Doering Immobilienmakler und Bausachverständige

Hoch im Norden, zwischen der Kieler Förde und dem Nord-Ostsee-Kanal, liegt die Hauptstadt des Bundeslandes Schleswig-Holstein: Kiel. In der Großstadt, die aus Liebe zum Wasser gegründet worden ist, leben heute fast  250.000 Menschen. Gehören Sie bald dazu? 

Kiel ist eine einmalige Großstadt. Die Nähe zum Wasser verspricht viele, schöne Ecken, doch auch der Stadtkern hat einiges zu bieten. Großstadtfeeling trifft Seeluft; Von diesen Vorzügen profitieren nicht nur Einheimische. Wenn auch Sie Interesse an einem Investment in Kiel haben, dann stellt das Team von Jensen & Doering für Sie den idealen Ansprechpartner dar. Als überregionaler Immobilienmakler verfügen wir nicht nur über fachliches Know-How – Wir kennen und schätzen Kiel. Gerne möchten wir Sie dazu einladen, die Vorzüge der Stadt am Meer kennenzulernen. Die Stadt Kiel hat Ihr Interesse geweckt, doch Ihnen fehlen wichtige Informationen zu der Stadt und ihren Stadtteilen? Kein Problem – Wir stellen Ihnen Kiel und einige der 30 Stadtteile vor!

Kiel – Die Stadt des Wassers

Entspannte Atmosphäre und maritimes Flair – So könnte man die Stadt Kiel charakterisieren. Die über 246.000 Einwohner machen die Stadt an der Ostsee nicht nur zu der größten Stadt in Schleswig-Holstein, sondern zu einer der größten Städte Deutschlands.

Die offizielle Gründung der Hafenstadt war zwischen 1233 und 1242 durch Adolf lV. von Schauenburg und Holstein, welcher erst kurz zuvor seine Herrschaft zurückgewonnen hatte.  Da um Kiel herum andere Herrschaftsgebiete lagen, Dänemark und das slawische Gebiet, war an dieser Stelle die einzige Möglichkeit, um sächsischen, beziehungsweise holsteinischen, See-Handel zu betreiben. Obwohl Kiel im Jahre 1283/1284 Mitglied der Hanse wurde, lief der Fernhandel im Mittelalter vor allem über Flensburg, Lübeck oder Rostock. Da die Stadt die gemeinsamen Aktivitäten und Privilegien der Hanse nicht nutzte und ihr vorgeworfen wurde, dass sie Piraten beherbergt haben soll, wurde die Stadt Kiel im Jahre 1554 von der Hanse ausgeschlossen. 

Nachdem die Landesherren in Kiel eine Burg errichtet hatten, wurde die Stadt ab 1329 von einer Stadtmauer umgeben. Die neun Stadttore, Holstentor, Kütertor, Haßtor, Dänisches Tor, Kattentor, Fischertor, Flämischen Tor, Schumachertor und Pfaffentor, sind teilweise bis heute bekannt. Auch das Franziskanerkloster, welches neben der Nikolaikirche die einzige Kirche darstellte, ist eines der wichtigsten Denkmäler der Kieler Innenstadt und wird heute Kieler Kloster genannt. 

Neben der Hexenverfolgung, aus der 2014 ein Dokumentarfilm entstanden ist („Ein Metjen nahmens Preetzen“), war vor allem die Gründung der Christian-Albrechts-Universität im Jahre 1665 ein bedeutendes Ereignis der frühen Neuzeit. Die nördlichste Universität im römisch-deutschen Reich befand sich zunächst im ehemaligen Kieler Kloster und wurde von Christian Albrecht gegründet. Verschiedene Fakultäten, von Jura über Medizin bis hin zur Philosophie, waren schon früh für viele Studenten interessant. Auch, wenn die Bürger der Stadt Kiel zunächst weder von der Universität noch von den oftmals flegelhaften Studenten begeistert waren, war der wirtschaftliche Profit durch die Hochschule groß. Die Universität erlebte diverse Aufschwünge; der erste botanische Garten Deutschlands wurde durch die Hochschule im Jahre 1803 in Kiel eröffnet. Bis heute ist die Christian-Albrechts-Universität eine renommierte Lehranstalt und bietet fast 30.000 Studierenden Platz. 

Viele Herrscher machten Kiel zu einer Stadt mit Charakter

Kiel gehörte zum römischen Reich, zu Dänemark, zu Preußen – Die Stadt an der Förde wurde bereits von vielen, verschiedenen Herrschern und Völkern geführt. Durch den Deutsch-Dänischen Krieg im Jahre 1864 wurde Schleswig-Holstein von Preußen und Österreich erobert; fortan gehörte Kiel zu Deutschland. Infolgedessen wurde die preußische Marinestation der Ostsee von Danzig nach Kiel verlegt. Auch, wenn der Plan Kiel zum Bundeshafen zu machen, nicht gelang, etablierte sich die Stadt und wuchs schnell zur Großstadt heran. Der Reichskriegshafen, sowie die kaiserliche Werft, waren am Wachstum maßgeblich beteiligt. Die erste Kieler Woche im Jahre 1882 unterstrich diesen Prozess und veranschaulichte, dass Kiel die Stadt des Wassers ist. Bis heute wird das Volksfest mit seinem Segelsportwettbewerb jedes Jahr gefeiert und ist eins der wichtigsten Ereignisse der Stadt. 

Durch die Stellung und Größe des Kieler Hafens wurde daraus im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Stützpunkt der Kriegsmarine. Der Hafen, die Stadt und drei Großwerften wurden ein Ziel der Alliierten. Die Luftangriffe zerstörten 80 Prozent des Standortes und durch circa 350 versenkte Schiffe sprach man von dem größten Schiffsfriedhof der damaligen Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden zahlreiche Flüchtlinge und Zwangsarbeiter in der stark zerstörten Stadt untergebracht. Kiel wurde in der Nachkriegszeit schnell und unter „modernisierten Gesichtspunkten“ wiederaufgebaut. Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland und dem Bundesland Schleswig-Holstein wurde Kiel die Hauptstadt des Bundeslandes. 

Wer in Kiel lebt, der muss keine Kompromisse eingehen

Die Stadt zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Kieler Förde ist heute sowohl für Touristen eine beliebte Anlaufstelle als auch ein geschätzter Wohnort für Einheimische. Wer in Kiel lebt, der muss keine Kompromisse eingehen. Großstadtatmosphäre gepaart mit maritimem Flair, Gewerbe und Einzelhandel, sowie Strand und Natur – In Kiel haben Sie von allem etwas! Die Stadt gilt als Wirtschaftsmetropole Schleswig-Holsteins; die optimale Fähranbindung, das ideale Streckennetz und ein Flughafen verdeutlichen die wirtschaftliche Wichtigkeit. Einige Firmen und Gewerbegebiete haben Kiel als ihren Standort gewählt. Doch auch die Freizeitangebote sind zahlreich: Besonders prägnant ist natürlich der Wassersport, doch auch andere Möglichkeiten sind gegeben. Außerdem verfügt Kiel über eine hervorragende Infrastruktur. Dank zahlreichen Kliniken und Ärzten, sowie diversen Einkaufsmöglichkeiten und einem großen Angebot an Kinder- und Erwachsenenbildung ist Kiel ein renommierter Standort für jede Altersklasse. Egal ob Einfamilienhäuser, Wohnungen, Kapitalanlagen oder Ferienobjekte – In Kiel können Sie sich selbst verwirklichen. Gerne bringen wir Ihnen die Stadtteile und ihre Optionen näher.

Immobilienmakler Jensen & Doering

Mitte

Die Kieler Mitte liegt am Westufer der Stadt und umfasst die Stadtteile Altstadt, Vorstadt und zum Teil auch Exerzierplatz und Südfriedhof. In der Mitte pulsiert das Leben – Wir stellen Ihnen die Altstadt und den Stadtteil Südfriedhof vor:

Die Altstadt

Was heute als Kieler Altstadt bekannt ist, war vor circa 800 Jahren ein Moränenhügel auf einer Halbinsel. Durch den Schutz der tiefen Meeresbucht bot es sich an, eine Stadt zu gründen. Im klassischen Stil, mit einem Markt im Zentrum, einem Parallelstraßenkreuz und einer Kirche, gründete Graf Adolf IV. die Stadt Kiel um 1233. Durch eine Burg wurde der Landzugang im Nordosten geschützt. Mit dem Bau des Rathauses, der St. Nikolaikirche, dem Franziskanerkloster und dem Hospital bildete sich nach und nach die Stadt, welche bis ins 16. Jahrhundert durch eine Stadtmauer geschützt und abgrenzt worden ist. 600 Jahre später hatte sich das Stadtbild nicht maßgeblich verändert – nur weiterentwickelt. Winklige Fachwerkhäuser und Buden, Giebelhäuser und Adelsresidenzen schmückten die malerische Innenstadt. Die Entwicklung kam in den Schwung, als 1865 die Stadt Kiel ein wichtiger Standort für die Marine- und Werftindustrie wurde. Die Bevölkerungsdichte stieg schnell an, was einen Bauboom auslöste. Durch das ungehemmte Bauen und der kontinuierlichen Beseitigung der Altstadt, veränderte sich das Bild des Stadtteils maßgeblich. Doch auch die Bebombung im Zweiten Weltkrieg veränderte Kiels Altstadt optisch um ein Vielfaches. Allerdings war die Zerstörung der Altstadt nicht nur willkürlich; wie bereits in vorherigen Jahrhunderten, mussten Altbauten weichen, damit Neubauten Platz hatten. Dieses Prozedere wird bis heute ausgeübt. 

Der unverkennbare Charme der Altstadt

Auch, wenn viele denkmalgeschützte Häuser und kleine, malerische Gassen zerstört worden sind, verfügt der Stadtteil immer noch über den beliebten Altstadtcharme. Teile der Nikolaikirche, Reste des Klosters, das alte Rathaus, der Warleberger Hof oder auch der „Rantzaubau“ des Schlosses zeigen, dass bis heute die historische Bebauung zu sehen ist. Außerdem haben sich einige Traditionsunternehmen, welche schon lange bestehen, in der Altstadt – besser gesagt in der Dänischen Straße– niedergelassen. Ebenso gehört Deutschlands erste Fußgängerzone und die beliebteste Shoppingmeile Kiels, die Holstenstraße, zum Teil zu der Altstadt. Große Ladenketten, aber auch Kieler Urgesteine, sind hier verortet. Von der Holstenstraße aus gelangt man zum Alten Markt, der sich in unmittelbarer Nähe zur Nikolaikirche befindet. Einige Cafés und Restaurants laden zum Klönen und Schnacken ein. Im Sommer ist die Altstadt besonders bekannt für den Bootshafen mit seinen Uferterrassen und der Kieler Woche. Kleine und große Bühnen, Imbissstände und Händler aus aller Welt sorgen für ein vielfältiges Programm.

Auf 34,7 Hektar profitieren knapp 700 Einwohner von dem Mix aus Altem und Neuem. Neben den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten besticht die Altstadt durch einen besonderen Charme und einer herausragenden Infrastruktur. Immobilien aller Art sind hier sehr beliebt, was auch in den Preisen merkbar ist. Die gute Lage hat eben ihren Preis. Als Investor kann man dafür von einem stetig steigenden Gewinn profitieren. Ganz egal, ob es eine Kapitalanlage, ein Eigenheim oder eine Gewerbeimmobilie sein soll: Die Kieler Altstadt bietet individuelle Möglichkeiten!

Südfriedhof

Was zu Zeiten der Gründung von Kiel als Stadtfeld galt, ist heute ein mittelgroßer, sehr beliebter Stadtteil der Großstadt. Der Stadtteil Südfriedhof an der südlichen Grenze der Mitte, wurde nach dem Friedhof Südfriedhof benannt. Der gleichnamige Friedhof wurde im Jahre 1869 eröffnet, gilt als Wahrzeichen des Stadtteils und steht unter Denkmalschutz. Weitere wichtige Orte sind das Kieler Stadtkloster, das Landgericht, das Amtsgericht und der Kieler Hauptbahnhof.

Besonders beliebt ist der verhältnismäßig junge Stadtteil, weil er in unmittelbarer Nähe zur Kieler Innenstadt liegt. Mit dem Fahrrad brauchen Sie nur zehn bis 15 Minuten, mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln sind Sie noch schneller im Kern der Stadt. Die gute Anbindung zur Christian-Albrechts-Universität und zu den Autobahnen A 210 und A 215 machen Kiel-Südfriedhof zu einem beliebten Wohnort für Studenten und Pendler. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, der Großversorger Citti und weitere Groß- und Einzelhändler sind im Stadtteil Südfriedhof verortet. Aber auch kleine, individuelle Geschäfte sind hier zu finden. Multikulturelle Restaurants und Cafés sprechen für die kulinarische Gaumenfreude. Der Schützenpark und die Moorteichwiese schaffen die nötige Natur inmitten der Stadt. Durch die Vielzahl an Studenten ist der Stadtteil ein wahrhaftiges Szeneviertel und ein sehr beliebter Wohnort. Aber auch Familien finden hier alles, was sie zum täglichen Leben brauchen. Diverse Institutionen runden die vielversprechende Infrastruktur des Südfriedhofes ab. 

Die Mischung aus schicken Altbauwohnungen mit Dielenboden, den typischen 1960er Jahre Bauten und neuen Projekten ermöglicht das schöne Bild des Stadtteils. Um der Nachfrage gerecht zu werden, schaffen immer neue Neubauprojekte einen modernen Wohnraum, der im Vergleich zu anderen Stadtteilen gut bezahlbar ist. Sie suchen ein junges, dynamisches Viertel in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt? Dann ist Kiel-Südfriedhof Ihr perfekter Standort!

Düsternbrook – Die Elbchaussee von Kiel

Nördich, aber doch zentral zur Innenstadt liegt Kiels teuerstes Viertel: Düsternbrook. Wald, Villen und Wasser – Diese drei Merkmale sind markant für das Stadtviertel. 

Namensgeber von Düsternbrook ist das Düsternbrooker Gehölz, ein Waldgebiet, welches in der Vergangenheit zum Stadtteil Brunswick gehörte. Im 18. Jahrhundert gehörte das Waldstück zum Adel und wurde durch die Fruchtbaumschule des Gartentheoretikers Christian Cay Lorenz Hirschfeld im Jahre 1784 aufgewertet. Nachdem das Gehölz im 19. Jahrhundert durch eine Allee an das Kieler Schloss angebunden wurde, entstanden der Gartenpavillon und die Seebadeanstalt. 

Die herrliche Lage, die Schönheit der Natur und die Nähe zum Wasser veranlassten viele Bürger der oberen Schicht, sich in Düsternbrook niederzulassen. Besonders die alten Kapitänsvillen sind für den Stadtteil bekannt. Seit 1957 befindet sich in einer solchen Kapitänsvilla die Privatschule Düsternbrook. Eine staatlich anerkannte Realschule und ein Kindergarten runden das Bildungsangebot des Stadtteils ab. Die Möglichkeit an Bildung ist in Düsternbrook überschaubar; die Infrastruktur dafür hervorragend. Durch das renommierte Universitätsklinikum, diverse Arztpraxen und Apotheken ist die medizinische Versorgung exzellent. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten bieten alles, was im alltäglichen Leben benötigt wird. Der Wochenmarkt am Blücherplatz und die Nähe zu den Arkaden der Holtenauer Straße machen aus Kiel-Düsternbrook einen idealen Standort, um entspannt in der Innenstadt zu Bummeln. Da vieles fußläufig erreichbar ist, ist ein Auto nicht zwingend notwendig. Die Buslinien, welche alle zehn Minuten fahren, unterstreichen die zentrale Lage. Sofern Sie ein Auto besitzen, sind Sie über die Bundesstraße B 503 gut angeschlossen. Nicht nur die über 3.200 Einwohner schätzen Düsternbrook als Wohnort. Sowohl der Sitz der Landesregierung als auch diverse kulturelle Highlights und Freizeitmöglichkeiten, wie die Pauluskirche, der Seglerhafen oder auch das Völkerkunde- und Zoologische Museum, sind hier angesiedelt. 

Düsternbrook ist eine sehr beliebte Wohngegend. Die Nähe zur Innenstadt, inmitten von Natur, machen den Stadtteil attraktiv für jung und alt. Zig Villen, viele Einfamilien-, aber auch einige Mehrfamilienhäuser bieten Platz für verschiedene Menschen - und auch verschiedene Gehaltsklassen, denn die Beliebtheit spiegelt sich auch in den Immobilienpreisen wider. Zwar wurde Düsternbrook schwer vom Krieg getroffen und viele Altbauten zerstört, doch die erhaltenen, imposanten Villen geben dem Stadtteil seinen prunkvollen Charme. Schicke Gebäude der 50er und 60er Jahre, sowie angesagte Neubauten machen das Bild des Viertels komplett. Egal ob jung oder alt, ob Familie oder gut betuchter Single – In Düsternbrook finden viele Gesichter ein Zuhause.

Holtenau - Der maritime Norden

Im Norden von Kiel, am Endpunkt des Nord-Ostsee-Kanals, liegt der Stadtteil Holtenau, welcher nicht nur für seinen Standort, sondern auch für die große Schleuse und den Flughafen bekannt ist. Das bedeutendste Wahrzeichen ist und bleibt allerdings der Leuchtturm.

Holtenau war einst ein Bauerndorf, welches erst zu verschiedenen Gutshöfen und ab 1867 zum Kreis Eckernförde gehörte. Als 1895 der Nord-Ostsee-Kanal, welcher damals Kaiser-Wilhelm-Kanal genannt wurde, fertiggestellt worden ist, veränderte sich Holtenau. Neue Behörden für den Kanalbetrieb, eine neue Infrastruktur und der Zuzug von Händlern und Fachpersonal führten dazu, dass der dörfliche Charakter der neuen Bebauung und dem neuen Holtenau weichen musste. Mit der Jahrhundertwende etablierte sich der Stadtteil als Keimzelle des kaiserlichen Seefliegerwesens, aus dem später die Marinefliegerei wurde.
Nachdem 1922 Holtenau zu Kiel eingemeindet wurde, veränderte sich das Ortsbild ein weiteres Mal, denn die Festungsanlagen, Fort Holtenau, wurden vollständig abgerissen. Außerdem wurde der Flugplatz Kiel-Holtenau gebaut, welcher 1928 in Betrieb genommen und durch die Aufrüstung der Wehrmacht ausgebaut wurde. Holtenau galt zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges als wichtiger Stützpunkt, denn sowohl die Kriegsmarine als auch eine Seenotstaffel der Luftwaffe hatten hier ihren Standort. Obwohl U-Boote in der Werft Deutsche Werke Kiel gebaut worden sind und die Marine hier ihren Standort hatte, blieb Kiel-Holtenau von den Bomben des Zweiten Weltkrieges weitestgehend verschont. Bis heute gilt Holtenau als Standort der Bundesmarine. Nicht nur über See, sondern auch Marineflieger sind in diesem Stadtteil stationiert.

Ein Stadtteil für Familien

Heutzutage ist Kiel-Holtenau ein beliebter Stadtteil und Wohnort, in dem über 5.200 Menschen leben. Eine optimale Verkehrsanbindung über verschiedene Buslinien und Bundesstraßen, verschiedene Arbeits- und Einkaufsmöglichkeiten schaffen eine sehr gute Infrastruktur. Besonders die Arbeit der Institutionen ist für Holtenau auszeichnend; eine Kindertagesstätte, sowie eine Grund- und Hauptschule sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche bestens versorgt werden. Diverse Freizeitmöglichkeiten, ein Jugendtreff und einige Vereine schaffen ein ausgeglichenes Beisammensein. Holtenau – Ein Stadtteil für Familien! Der gute Quadratmeterpreis ermöglicht Familien, ihren Traum vom Eigenheim zu realisieren.

Immobilienmakler Jensen & Doering

Gaarden

Auch, wenn Gaarden im Volksmund als alleinstehender Stadtteil bekannt ist, teilt sich der Bereich in zwei Stadtgebiete, Gaarden-Ost und Gaarden-Süd, beziehungsweise Kronsburg. Die nebeneinanderliegenden Stadtteile befinden sich am Ostufer und mittig des Hufeisen-geformten Kiels. 

Zum ersten Mal wurde Gaarden im Jahre 1210 erwähnt, als das Kloster Preetz gegründet worden ist. Die beiden Stadtteile sind aus den Dörfern Hemminghestorpe und Wulvesbrooke entstanden. Die heute unterirdisch verlaufende Mühlenau galt und gilt als natürliche Grenze der beiden Stadtviertel. Gaarden, als Ganzes, entwickelte sich vom Dorf zum Stadtteil, als Mitte des 19. Jahrhunderts die drei großen Werften erbaut wurden. Durch die Ernennung von Kiel zum Reichskriegshafen benötigten die Werften mehr Arbeiter, weswegen Gaarden immer schneller besiedelt wurde. Innerhalb von 40 Jahren stieg die Einwohnerzahl von knapp 3.000 auf über 30.000 Bürger. Die Eingemeindung von Gaarden-Ost erfolgte im Jahre 1901; neun Jahre später wurde auch Gaarden-Süd eingemeindet. Durch den Versailler Friedensvertrag, der nach dem Ersten Weltkrieg festgelegt worden ist, stiegen die Arbeitslosenzahlen in Gaarden, denn viele Arbeiter wurden in den Werften nicht länger benötigt. Das Auf und Ab der Werftindustrie prägte Gaarden maßgeblich. Nicht nur, dass Gaarden-Ost durch die Bebombung im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört wurde, ist prägnant; Krisen und Aufschwünge der Industrie charakterisierten auch das Stadtbild und dessen Bewohner. Bis heute steigt und sinkt die Arbeitslosenquote mit der ortsansässigen Wirtschaft. Doch Gaarden steht für mehr, als nur die wirtschaftsbedingte Arbeitslosigkeit. Wir stellen Ihnen das Gaarden-Ost und das Gaarden-Süd der Neuzeit vor:

Gaarden-Ost

Der Stadtteil am Kieler Ostufer zählt rund 20.000 Einwohner und ist bekannt für ein multikulturelles Miteinander. Die infrastrukturelle Anbindung ist sehr gut, doch Gaarden-Ost gehört dennoch zu den Stadtvierteln, die es etwas schwieriger haben. Der Stadtteil ist sehr dicht bebaut und die Immobilienpreise sind für Kieler Verhältnisse sehr günstig. Daher leben in Gaarden-Ost viele Menschen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. 

Öffentliche Institutionen sind in Gaarden-Ost zahlreich gegeben: vier Schulen, ein Berufsbildungszentrum für Technik oder auch die Technische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität sind hier verortet. Glaubenshäuser des Christentums, des Islams und des Judentums bieten Platz für verschiedene Menschen und ihren Glauben. Eine Schwimmhalle, ein Freibad und ein Skatepark laden bei jedem Wetter zu sportlichen Aktivitäten ein. Ebenso sind weitere Sportanlagen vorhanden; für jeden Geschmack ist etwas dabei. Optisches Highlight ist der Stadtpark, welcher über der Kieler Förde gelegen ist und so einen herrlichen Blick über das Werftgelände ermöglicht. 

Die Werftindustrie – markant für Gaarden-Ost

Wirtschaft wird in Gaarden-Ost großgeschrieben. Die größte Werft Deutschlands, die Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (kurz: HDW), gehört seit dem Jahre 2012 zu der ThyssenKrupp Marine Systems GmbH und bietet viele, verschiedene Arbeitsplätze. Auch die Kieler Verkehrsgesellschaft hat ihren Sitz in Gaarden-Ost. Die gute Anbindung über die Bundesstraßen B 76 und 502, sowie die Nähe zur Innenstadt machen den Stadtteil zu einem guten Ausgangspunkt. Besonders die Hörnbrücke ist das Aushängeschild des Stadtteils und zieht viele Touristen an. Ihre Bauweise ist einmalig und ermöglicht eine unkomplizierte Verbindung vom Hauptbahnhof zum Kieler Stadtteil.

Sie sehen, Gaarden-Ost ist zwar nicht perfekt, doch verfügt der Stadtteil im Osten über ein großes Potential. Die Stadt Kiel ist sehr bemüht, um Gaarden-Ost attraktiver zu machen: rund 250 Maßnahmen und Projektideen liegen vor. Investieren Sie heute in eine günstige Immobilie in Gaarden-Ost und profitieren Sie später von dem Gewinn, der durch die steigende Attraktivität kommen wird. 

Gaarden-Süd

Der Stadtteil Gaarden-Süd, welcher erstmals 1462 erwähnt und Anfang des 19. Jahrhunderts eingemeindet wurde, ist heute der Wohnort von über 10.500 Menschen. Die Eingemeindung des Ortsteils Kronsburg erfolgte erst im Jahre 1923, weswegen der Ort oft eigenständig neben Gaarden-Süd genannt wird. 

Ähnlich wie im benachbarten Stadtteil Gaarden-Ost, leben in Gaarden-Süd viele Menschen, die aus dem eher schwächeren sozialen Milieu stammen. Das hat zur Folge, dass die Immobilienpreise auch in diesem Teil von Gaarden sehr günstig sind. Auch Gaarden-Süd verfügt über eine gute Infrastruktur und eine exzellente Anbindung. Da der Verkehr an die Bundesstraßen B 76 und B 502 angeschlossen ist, fällt es nicht schwer, die Umgebung mit dem Auto zu erkunden. Auch die Nähe zu der Autobahn A 7 ist ein großer Vorteil für den Standort von Gaarden-Süd. Als Pendler sind Sie hier also in einem guten und günstigen Wohnumfeld. Für den Alltag ist ein PKW allerdings nicht zwingend notwendig; in nur fünfzehn Gehminuten sind Sie in der Kieler Innenstadt. Den Hauptbahnhof erreichen Sie schnell über die bekannte Hörnbrücke. Außerdem befinden sich in Gaarden-Süd diverse Einkaufsmöglichkeiten, wie Lebensmittelläden, Apotheken oder auch ein Gartencenter. Besonders schön ist das Naherholungsgebiet Vieburger Gehölz. Hier können Sie sich auf 70 Hektar von dem Alltagsstress der Großstadt ausruhen. Auch der nahegelegene Langsee lädt zum Spazierengehen ein. 

Gaarden-Ost und Gaarden-Süd – Zwei Stadtteile, die bei vielen Menschen unberechtigt negativ im Gedächtnis geblieben sind. Seien Sie wie das Team von Jensen & Doering und geben Sie den Stadtteilen, die über ein großes Potential verfügen, eine Chance. Bereits jetzt steigt der Wert der Immobilien stetig. Wer heute die günstigen Konditionen nutzt, der kann sich später über den Gewinn freuen. Eine Kapitalanlage ist hier eine gute Wahl.

Meimersdorf – Kiels grüner Süden

Im äußersten Süden der Stadt befindet sich der Stadtteil Meimersdorf, welcher bis 1970 als Gemeinde zum Kreis Plön gehörte. Auf einer großen Fläche von über 770 Hektar leben verhältnismäßig wenig Menschen; knapp über 3.000 Bewohner zählt der Stadtteil. Das liegt vor allem auch an den zahlreichen Grünflächen, die sich in und um Meimersdorf befinden. 

Meimersdorf verfügt über einen sehr ländlichen Charakter. Besonders der Ortsteil Altmeimersdorf zählt bis heute viele landwirtschaftliche Betriebe, welche um den alten Dorfplatz angesiedelt sind. Auch die Immobilien spiegeln den ländlichen Charakter von Meimersdorf wider. Durch die gute Anbindung durch die Bundesstraße B404 ist man innerhalb von wenigen Minuten in der Kieler Innenstadt. Auch das Umland und die Ostseestrände lassen sich schnell erreichen. Wirtschaftlich sind es vor allem die ländlichen Betriebe, die in Meimersdorf Arbeitsplätze schaffen. Durch den Ausbau des Rangierbahnhofs werden in dem Stadtteil aber auch Güterzüge für die verschiedenen Hafenterminals zusammengestellt. Neben der Erholung durch die großen grünen Flächen, bietet Meimersdorf auch weitere Freizeitmöglichkeiten, wie die Freiwillige Feuerwehr oder einige Sportarten.

Alte Höfe und neue Familienhäuser

Die Stadt Kiel hat das Potential des südlichen Stadtteils erkannt und sorgt durch Baugebiete für eine stetige Entwicklung. So wurden und werden auf Flächen, die zuvor landwirtschaftlich genutzt worden sind, neue Wohnsiedlungen erschaffen. Dabei ist es den zuständigen Ämtern besonders wichtig, dass die Landschaft geschont wird. Meimersdorf verfügt vor allem über Einfamilienhäuser. Dadurch, dass der Stadtteil ein Randgebiet ist, sind die Preise der Immobilien sehr attraktiv. Das schätzen besonders junge Familien, denn die Möglichkeit in der Großstadt und ländlich zu leben, lässt sich hier vereinen. Mit einem Mietpreis von unter sieben Euro und einem Häuser-Kaufpreis von durchschnittlich 260.000 Euro können Sie mit jeder Gehaltsklasse Ihre Träume in Meimersdorf verwirklichen. Wir helfen Ihnen dabei!

„Nur wer weiß, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig“

Jürg Meier

Kiel: Von Großstadt bis hin zum ländlichen Charakter – Hier ist alles möglich!

Die 1000 Gesichter der Stadt sprechen für sich: Jeder ist willkommen, jeder kann sich auf seine ganz individuelle Art selbst verwirklichen. Für Familien, für alte Kapitäne, für Studenten, für Personen mit Migrationshintergrund – Für jeden Menschen bieten Kiel und seine Stadtteile den richtigen Ort. Ebenso individuell wie die verschiedenen Stadtteile ist der Service von Jensen & Doering, den Sie erwarten können, wenn Sie uns als Ihren Ansprechpartner für Immobilien in Kiel wählen. Wir garantieren Ihnen eine einmalige Arbeitsweise, die auf Leidenschaft und Vertrauen beruht!

Ganz egal, ob Sie Ihre Immobilie verkaufen wollen, ein Objekt zur Miete suchen oder Ihr Kapital in die Stadt Kiel anlegen wollen – Wir unterstützen Sie mit unserem fachlichen Know-How. Als zertifizierte Wertgutachter ermitteln wir den Marktwert Ihrer Immobilie und vermarkten Diese optimal auf sämtlichen Vermarktungskanälen – selbstverständlich kostenlos. Mit einem Team aus Immobilienmaklern, Bausachverständigen und Wertgutachtern können wir Sie nicht nur umfangreich betreuen; Wir ermöglichen einen absolut einzigartigen Service, wodurch wir noch besser auf Ihre persönliche Wünsche und Vorstellungen eingehen können – So werden Diese real! Vom ersten Gespräch bis hin zur Übergabe steht Ihnen unser Team von Jensen & Doering jederzeit zur Verfügung. 

Wir freuen uns darauf, Sie bei einem unverbindlichen und kostenlosen Gespräch persönlich überzeugen zu können!

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